Wenn wir die Materie zergliedern, stoßen wir bald auf das grosse Nichts. "Wahrscheinlichkeitswellen", nennen es die Quantenphysiker. Ein grosses, lebendiges, waches, sich selbst bewusstes, intelligentes Nichts, dessen Existenz wir entweder vehement verneinen, oder mit Nachdruck religiös proklamieren wollen. Aber es gibt Niemanden da draussen, dem wir unsere Existenz verdanken, behauptet der nüchterne Wissenschaftler. Er hat Recht. Da draussen gibt es gar Nichts! Absolut Nichts, was von uns getrennt wäre. Drinnen muss man suchen, zuinnerst innen. Sei es in der mystischen Innenschau der Selbsterkenntnis oder in der subatomaren Untersuchung der Materie im Innersten des Äusseren. Was wir finden werden, hängt wesentlich wieder mit unseren inneren Bildern und Erfahrungen zusammen. Wenn wir das "Gefundene" genauer betrachten, ist seine / ihre Substanz wiederum NICHTS - und auch "ALLES"! Weiter brauchen wir auch gar nicht (mehr) zu suchen, denn jetzt erfahren wir uns selbst, als das SELBST das wir gesucht haben;
I AM THAT, I AM ...
Es gibt interessante LehrerInnen, die ein integrales Selbst- und Weltbild vermitteln und welche die Bewusstseins-Evolution verständlicher machen. Von Bedeutung sind für mich zur Zeit: "amo ergo sum" von Christina Kessler, Thomas Hübl, Ken Wilber und Adyashanti, sowie Alex Grey Im Bereich der visionären Kunst.
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